Pro, Air oder Standard: das beste iPad für Studenten

Das iPad ist zum Stammgast an Universitäten rund um den Globus geworden. Hier ersetzt es für viele Studierende effektiv den Computer. Es ist wesentlich leichter als ein Laptop und gestattet es beispielsweise, Notizen zu machen, online zu recherchieren sowie Arbeitsblätter abzurufen und zu bearbeiten.

Doch welches iPad ist eigentlich das richtige für Studierende im Studium?

Um die passende Antwort zu finden, müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Hierzu werfen wir zuerst einen Blick auf die einzelnen Modelle.

Das passende Modell: Pro, Air, Mini oder normal?

Apple iPad auf einem TischApple bietet grundsätzlich die vier folgenden iPad-Modelle an, die preislich von „günstig“ nach „teuer“ geordnet sind:

  1. Das „normale“ iPad
  2. iPad Mini
  3. iPad Air
  4. iPad Pro

Das iPad Pro ist in zwei Größen verfügbar (11 Zoll, 12,9 Zoll). Das normale iPad sowie das Air-Modell haben ein Display von etwa 10 Zoll. Das iPad Mini verfügt über einen 7,9 Zoll großen Bildschirm. Dies ist einer der Gründe, weshalb es für Studenten für das Studium ungeeignet ist. Das Display ist einfach zu klein, um beispielsweise Texte in einer angenehmen Größe zu verfassen. Zudem ist das Zubehör für das „Mini“-Modell mangelhaft. Die meisten Tastaturen sind auf die Größe der anderen iPads ausgerichtet.

Das normale iPad sowie das Air-Modell verfügen noch über einen klassischen Home-Button und einen relativ breiten Rahmen. Das iPad Pro hat nur einen sehr schmalen Rahmen und keinen Home-Button mehr. Es kommt stattdessen mit Face-ID – wie auch die modernen iPhones. Es verfügt zudem über einen USB-C-Anschluss. Dadurch wird es für alle Studenten interessant, die Peripherie-Geräte wie externe Festplatten oder Adapter anschließen möchten. Die anderen iPads kommen mit dem klassischen Lightning-Anschluss, über den das Gerät geladen werden kann.

Alle iPads, die 2018 oder später auf den Markt kamen, bieten Stift-Unterstützung. Apple bietet hierfür einen eigenen „Pencil“ an, aber es können auch günstigere Angebote anderer Hersteller genutzt werden. Die iPad Pro-Modelle von 2016 und 2017 arbeiten ebenfalls mit dem Apple Pencil. Bei diesem Stift ist zwischen der ersten und zweiten Generation zu unterscheiden. Letztere funktioniert nur mit dem iPad Pro von 2018.

Diese Studenten sollten sich für das normale iPad entscheiden

Das normale iPad kommt mit einem Speicher von 32 GB oder 128 GB. Grundsätzlich ist es als eher für Studenten geeignet, die mit kleineren Datenmengen operieren. Selbst im aktuellsten Modell stammt der Prozessor noch von 2016 und ist entsprechend schwach. Mit 2 GB ist der Arbeitsspeicher zudem gering. Aufwendige Anwendungen beispielsweise zur Bildbearbeitung oder für Designs laufen hier nicht bzw. nur stotternd.

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Die richtige Entscheidung ist dieses iPad deshalb für Studenten, die vorwiegend Notizen machen und in der Uni erste Textentwürfe schreiben möchten. Ein vollwertiger Computer sollte vorhanden sein, denn dieses iPad kann ihn nicht ersetzen.

Das iPad Air ist die richtige Entscheidung für diese Studierenden

Das iPad Air kommt mit einer Speicherkapazität von 64 GB und 256 GB. In der kleineren Konfiguration ist es das ideale Tablet für die meisten Studierenden, die zusätzlich über einen Computer verfügen, aber in der Uni anspruchsvolle Arbeiten durchführen müssen. Es verfügt über den A12 Bionic-Prozessor von Apple, der leistungsstärker als die meisten aktuellen Laptop-Prozessoren ist.

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Durch iPad OS als das neue Betriebssystem kann es mit Tastatur und Stift deshalb in der Universität als Laptop-Ersatz verwendet werden. Wer überhaupt keinen Computer besitzt, sollte sich allerdings für die Variante mit 256 GB Speicher entscheiden, da 64 GB schnell an ihre Grenzen stoßen. Ein Problem ergibt sich bei der Arbeit mit großen Datenmengen. In diesem Fall können auch 256 GB schnell gefüllt sein.

Diese Studenten sollten sich für das iPad Pro entscheidend

Das iPad Pro ist erhältlich mit einem Speicher von 64 GB, 256 GB, 512 GB sowie 1 TB. Es verfügt über einen der stärksten Prozessoren in einem Mobilgerät überhaupt. Hinzu kommen ein herausragender Grafikchip und 4 bis 6 GB Arbeitsspeicher. Technisch lässt es keine Wünsche offen.

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Aber es ist dennoch nur für einen überschaubaren Kreis von Studierenden wirklich geeignet: Die Kosten dieses iPads sind so hoch, dass es bessere Alternativkombinationen gibt. Als Beispiel: Ein vollausgestattetes iPad Pro mit Apple-Tastatur sowie dem Stift des Herstellers kostet 1900 Euro. Für diesen Preis lassen sich ein Macbook Air und ein iPad Air anschaffen. Das Pro-Modell eignet sich deshalb vor allem für angehende Informatiker, die sich beispielsweise im Master auf Swift-Entwicklung spezialisieren. Selbst für künftige Designer ist das Gerät eigentlich zu stark und dadurch zu teuer.

Cellular oder reines WiFi iPad?

Sie können iPads entweder nur mit einer WiFi-Karte oder auch mit mobilem Internet erwerben. Die zweite Variante ist kostspieliger. Für die meisten Studenten ist sie ohnehin überflüssig.

In der Universität können sie das iPad kostenlos mit dem WLAN der Hochschule verbinden. Unterwegs lässt sich das eigene Smartphone als mobiler Hotspot verwenden, um online zu gehen. Zuhause haben die meisten Studierenden einen eigenen WLAN-Anschluss.

Die cellulare Variante eignet sich nur für Studenten, die sehr viel unterwegs sind und/oder ihren mobilen Datenverbrauch über das Handy vom Tablet getrennt halten möchten.

Fazit Apple iPad für Studenten

Das normale iPad ist die richtige Entscheidung für jeden Studenten, der ein Tablet als eine Art Papierersatz nutzen möchte.

Hier geht es um die Erstellung von Notizen oder das Lesen von Aufsätzen. Wer mehr machen möchte, sollte sich für das iPad Air entscheiden.

Die Pro-Variante ist aufgrund der hohen Anschaffungskosten nur für wenige Studierende wirklich geeignet.

Ausnahmen sind nur die angehenden Akademiker, die in ihrer Ausbildung Schwerpunkte setzen, die eng mit der iPad-Plattform zusammenhängen (beispielsweise App-Entwicklung für mobile Apple-Geräte). Das iPad Mini ist für Studierende vor allem aufgrund des kleinen Displays für ihr Studium ungeeignet.

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